Ganz egal wie langsam du voran schreitest...

...manchmal braucht man einfach ein bisschen mehr Zeit.

Mehr Zeit um sich zu entwickeln, mehr Zeit um Sichtweisen annehmen zu können, mehr Zeit, damit das Herz die Dinge die der Verstand schon lange weiß akzeptiert. Man kann sich 5 mal im Kreis drehen, jahrelang die selben ärgerlichen Fehler machen, immer wieder die gleichen Verhaltensmuster an den Tag legen. Solange Herz und Verstand nicht vereint sind, ruhig, harmonisch im Gleichgewicht zueinander stehen, wird man immer wieder auf die gleiche Situation treffen. Solange man nicht in der Lage ist seine Gefühle und Emotionen zu kontrollieren, zu steuern, diese sich vorher zuerst anzuschauen, für einen Moment innezuhalten, bevor sie überschwappen, wird es immer wieder zu derselben Situation kommen. Man kann 10 mal sagen das man es beim nächsten Mal besser macht, wenn man nicht konsequent und diszipliniert an einer Sache dran bleibt, daran festhält, dreht man sich im Kreis. Es sind meist die Gewohnheiten die uns dazu bringen die selben Muster einzunehmen. Auch kann man sich in Situationen überfordert, antriebslos, hilflos, einsam fühlen. Nicht wissend was zu tun ist. Hier läuft man schnell Gefahr diese anhand von anderen Ventilen wieder auszuleben und an den Tag zu legen.

Ganz egal was es auch ist, bleib nicht stehen! Gehe kleine Schritte. Sei stolz auf deinen Erfolg. Arbeite an dir und entwickle dich weiter. Jeden Tag ein bisschen. Jeden Tag auf's Neue! Überwinde deine innere Blockade. Hier gilt vor allem, hör auf so viel darüber nachzudenken. Sag "stop" zu deinen Gedanken und tu es einfach. Hier ein kleines Beispiel:

"Seit einiger Zeit habe ich damit begonnen täglich eine Runde joggen zu gehen. Ich bin eigentlich  nicht der Jogger und habe es auch nie wirklich praktiziert. Jedoch hat mich meine Gesundheit dazu bewegt mit dem joggen anzufangen. Am Anfang waren es glaub ich 6min., ich kam kaum noch um die Kurve, war kurz vor der gefühlten Herzattacke und war nicht schneller als die Schnecke im oberen Bild, die ich übrigens beim laufen getroffen hatte Mir ist bewusst geworden das meine Gedanken es sind die mich die meiste Zeit gestoppt haben weiter zu rennen. Es war ein ständiges "Ich kann nicht mehr, ich schaff das nicht, ich kann nicht mehr!" Mittlerweile funktioniert meine Atmung normal, einheitlich, ich bekomme kein Seitenstechen mehr, höre mich nicht mehr an als wäre ich kurz davor wiederbelebt werden zu müssen und habe richtig Freude daran gefunden. Sobald meine Gedanken sich mit "Ich kann nicht mehr" melden, konzentriere ich mich auf meine Atmung und jogge erst recht nochmal weiter. Dabei merke ich, das ich eigentlich noch genug Kondition habe! Ich habe jetzt ungefähr 35min. erreicht und steigere mich täglich. Auch damit einfach mal andere Strecken auszuprobieren. Treppen mit einzubauen etc. Ich habe mein eigenes Tempo gefunden. Laufe zwar noch keine 30 km, bin aber sehr stolz darauf wenn ich es geschafft habe "wieder" in Turnschuhen vor der Türe zu stehen und zu starten".

Ganz egal was es auch ist, warte nicht auf morgen oder das dir jemand anderes dabei hilft. Hilf dir selbst es zu tun und beginne noch heute damit! Viel Freude

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Kommentare: 1
  • #1

    Nora (Mittwoch, 15 Juni 2016 05:47)

    Genau so geht's, liebe Selina! Erst mal anfangen! Das Hirn ins Joggen einbeziehen. Und auf die Atmung konzentrieren: ruuuuuhig und flüssig. Sehr schön! Weiter so!

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