Sometimes it's better to let go...Teil 2

Wenn wir bereit sind das Alte gehen zu lassen, kann sich Neues in uns manifestieren.

Warum hängen wir eigentlich, oft jahrelang, an Altlasten? Sei es die Beziehung zu einem Freund der einem nicht gut tut, die Partnerschaft die man nicht loslassen kann, schlechte Essgewohnheiten etc..

Ich weiß es nicht aber ich denke es ist uns nicht wirklich klar das wir schon Morgen von Hier gehen könnten. Denn wenn wir wirklich Bewusst sind, bewusst in unserem Leben und in dem was wir tun und möchten, dann würden wir vieles Sein lassen, ändern oder gar nicht erst fortsetzen. Einen Menschen zu lieben bedeutet nicht sich Selbst komplett aufzugeben. Das kann man aber nur wenn man sich im klaren darüber ist wer man wirklich ist. Wenn man gelernt hat sich Selbst zu lieben. Vor allem in der Partnerschaft ist es so wichtig sich Freiräume zu schaffen/zu geben. Genauso wie gemeinsame Ziele und Visionen zu haben. Darauf möchte ich aber jetzt im Moment gar nicht hinaus, sondern darauf das es manchmal gesünder ist, Dinge gehen zu lassen, sich von Jemandem zu verabschieden der einem nicht länger die Freude und Geborgenheit, die Liebe und Glückseligkeit im Herzen geben kann. Wenn es nur noch ein Schmerz ist, eine Erwartung oder Hoffnung das sich etwas ändern könnte, wenn man dies oder das versucht und auf der Stelle tritt, dann ist es eigentlich, auf längere Sicht gesehen, zu Ende. Die Beziehung ist nicht länger Beziehung. Es ist kein geben und nehmen mehr sondern nur noch ein aufopfern oder geben. So oft denken wir, ich liebe diesen Menschen. Doch was lieben wir wirklich? Tun wir das denn wirklich? Lieben wir die Grübchen in seinem Gesicht oder wirklich die Meinung und Ansichten die er mit uns teilt. Worte und ein für uns schöner Körper kann täuschen. Was wirklich zählt sind doch die Taten. Die Umsetzung die hinter den Worten steckt. Die gemeinsame Ansicht zu teilen und zu vertreten. Kompromisse. Diese einzugehen und sich gemeinsam weiter zu entwickeln. Mittlerweile denke ich, dass es viel schöner ist sein Gegenüber lieben zu lernen, etwas gemeinsam aufzubauen und sich dabei Selbst nicht zu verlieren als von Anfang an auf Wolke sieben zu schweben um irgendwann aufzuwachen und zu merken das man unglaublich darunter leidet seine eigenen Interessen und Vorlieben verloren zu haben. Wir alle haben unsere Narben und unsere Erfahrungen die wir mit uns in uns tragen. Erfahrungen machen uns zu den Menschen die wir sind. Hindern uns jedoch auch ganz oft daran Neues einzugehen, aus Angst davor wieder enttäuscht zu werden. Oft projizieren wir das schon Erlebte auf die selben Aussagen ohne unser Gegenüber wirklich zu kennen. Natürlich ist es nicht falsch hier und da etwas vorsichtiger zu sein und es ist auch natürlich das man sich über die Jahre, bei bestimmten wiederkehrenden Situationen, die einem Schmerz und Leid zugefügt haben, einen Selbstschutz aufgebaut hat. Es ist jedoch so wichtig neu zu lieben. Der Liebe eine Chance zu geben sich neu entwickeln zu dürfen. Wunden heilen zu lassen. Und vor allem Altlasten nicht auf sein Gegenüber zu projizieren. 

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