Wir wollen alle als Individuum wahrgenommen werden, dürfen jedoch in der Gesellschaft nicht aus dem Rahmen fallen.

Vor einigen Tagen kam mein Sohn weinend Nachhause. Er wurde in der Schule verprügelt und beschimpft. "Deine Mama sieht aus wie eine Kuh"! Dies gab mir den Anlass diesen heutigen Blogbeitrag zu schreiben. Wieder einmal schlägt es mich auf den Boden der Tatsachen zurück, dass Diskriminierung nicht nur ausschließlich zwischen unterschiedlichen Menschenrassen ent- und besteht sondern Zuhause in den eigenen vier Wänden beginnt. Das Hauptthema "Rassismus zwischen schwarz und weiß" unserer heutigen Zeit, durch Medien angetrieben, ist meiner Meinung nach nur die Kirsche auf dem Sahneberg. Tagtäglich werden Menschen, Kinder, Tiere wegen ihres Aussehen diskriminiert. Wegen ihres Dasein. Wenn Du nicht zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort bist, was meiner Meinung nach nicht stimmt aber laut Gesellschaft so dargestellt wird, und Du in dem Moment nicht zum entsprechenden "Bild" dieser Gesellschaft passt, weil Du rote Haare hast und grüne Schuhe trägst, dann wirst Du ausgegrenzt, nicht toleriert, nicht wahrgenommen, schräg angeschaut, nicht beachtet, nicht für voll genommen. Der Widerspruch in sich ist, wir wollen alle als Individuum wahrgenommen werden, dürfen jedoch in der Gesellschaft nicht aus dem Rahmen fallen. Wo beginnt denn Diskriminierung und wo hört diese auf? Beim "Zigeuner-Schnitzel" das man jetzt so nicht mehr nennen darf oder bei der "dummen Sau", die gar nicht dumm ist! Bei Kindern die in der Schule verprügelt werden, weil die Eltern zu viele Tattoos haben oder die Mutter Kopftuch trägt, eine andere Hautfarbe hat oder Pigmentstörungen! Diskriminierung beginnt in der Ablehnung an etwas Neuem. Etwas das der Mensch so nicht kennt und deshalb diesem skeptisch gegenüber steht. Und genau dort kommt es auf die Charaktere und Persönlichkeit eines Menschen an. Gehe ich offen darauf zu, interessiere ich mich für etwas das ich noch nicht kenne oder lehne ich ab, mache zu, stagniere oder habe vielleicht sogar Angst davor. Wälze ich mich in meinem gewohnten Sul oder erweitere ich meinen Horizont. Wir haben täglich die Wahl dazu! Es sind nicht die Kinder die Vorurteile haben oder Rassen trennen. Es sind die Erwachsenen, die dieses vorleben und weitertragen. In diesem Sinne....es ist so wichtig offen aufeinander zuzugehen und vorallem miteinander zu sprechen. Kinder in ihrem Selbstbewusstsein zu stärken und für unsere wunderbare Vielfalt, die uns hier auf Erden geschenkt wurde, zu sensiblilisieren. Denn Sprache ist der Schlüssel zur Welt!

 

Wer mehr zu meinen "Flecken" erfahren möchte, die sich auch "Vitiligo" nennen, kann sich gerne unter dem folgenden Link informieren. Eure Selina ♥ 

 

http://www.vitsaf.org/

 

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