Kleines Siebenschläfer Tagebuch von Tom & Jerry, Teil 1

Hallo, wir sind Tom & Jerry, zwei Siebenschläfer Babys. Unsere Pflegemutti hat uns Sonntags, im Hohenheimer Park, gefunden. Leider ging es uns zu dem Zeitpunkt gar nicht gut, denn wir lagen halb verhungert, total unterkühlt und das Fell voller Parasiten (Fliegeneier) unter einer Tanne. Wir hatten noch einen weiteren Bruder, der hatte es aber nicht geschafft und lag leider schon tot da, als Hilfe kam. Da wir zwei von nun an Findelkinder waren, wurden wir ganz vorsichtig in einen Karton gepackt und in unser neues Zuhause gebracht. Dort hat man uns zuerst sauber gemacht, was gar nicht so einfach war, denn wir waren sichtlich nervös und ängstlich. Unserer Mutti ging es nicht anderst. Außerdem dachte sie zuerst, dass wir Eichhörnchen Babys sind. Hinzu kam, dass Jerry am Ohr blutete und sehr schwach und winzig war. Naja, winzig ist er ja jetzt immernoch :)! Jedenfalls wurden die Parasiten ganz vorsichtig mit einem Handschuh von unserem Fell abgestreift und komplett entfernt. Wir hatten zum Glück nur zwei, drei schon geschlüpfte Larven auf uns, die aber auch sofort geschnappt und entfernt werden konnten. Was ganz ganz wichtig war, denn sonst wären die Larven in uns eingedrungen und dass kann ganz böse enden. Somit saßen wir dann erstmal erschöpft aber sauber in unserer Kiste. Unsere Pflegemama hat es uns dann noch ganz gemütlich gemacht. Wir haben ein Handtuch und eine weiche, warme Kuscheldecke bekommen und sogar eine Fussbodenheizung (Wärmflasche) hat sie uns eingebaut. 

Es war endlich wieder schön warm und weich. Nachdem wir uns eine Zeit lang ausgeruht und auch geschlafen hatten, kam unsere Mutti dann endlich mit etwas zu trinken an. Sie hatte uns ein Wasser (abgekocht) mit etwas Honig und einer Prise Salz zubereitet und uns schlückchenweise mit einer Pipette jeden Tropfen einzeln zugeflößt. Wir hatten vielleicht einen Durst und das funktionierte auch schon richtig gut. Tröpfchen für Tröpfchen, denn sonst würden wir uns verschlucken und dass könnte dann sogar zu einer Lungenentzündung führen. Also ist viel Geduld ganz wichtig. So haben wir unsere erste Nacht, in der wir alle 2 Stunden von unserer Pflegemutti mit dem von ihr zubereiteten Wasser versorgt wurden, gut hinter uns gebracht.

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